#jetztentscheideich – Mein Weg zu Entscheidungen #Blogparade

Die BusinessLadys rufen zur Blogparade „#jetztentscheideich – Wege und Tipps für gute Entscheidungen“ auf! Da muss ich natürlich mitmachen 🙂 Blogparade und „Entscheidungen, eine super Entscheidung!

Die Fragen

Damit es uns leichter fällt, haben sie uns Fragen gestellt:

  • Welche (wichtige) Entscheidung hast du getroffen? Erzähle uns deine persönliche Geschichte!
  • Welche Tipps hast du für unsere Leser, um zu einer Entscheidung zu kommen?
  • Für Coaches oder Berater: Was empfehlt ihr aus professioneller Sicht? Welche Technik, welche Methode kann ich anwenden, wenn ich vor einer Entscheidung stehe?

SimoneNaumannFotografie_5135-Edit(1) blogparade webWeitere Leitfragen für den Beitrag zur Blogparade:

  • Welche Entscheidung hat dein Leben verändert?
  • Welche hat dich besonders geprägt?
  • Welche Entscheidung hast du mitgetragen, auch wenn du skeptisch warst?
  • Wie gehst du damit um, wenn eine Freundin vor einer schwierigen Entscheidung steht? Hilfst du mit Rat? Gibst du Tipps?
  • Hat sich der Prozess im Laufe der Zeit geändert? Kommst du heute auf anderen Wegen zu Entscheidungen als früher?
  • Welche Strategie empfiehlst du Menschen, die vor wichtigen, vielleicht sogar schwierigen Entscheidungen stehen?

Meine Entscheidung…

…gehe ich jetzt eher als Coach und Berater auf das Thema ein oder auf meine persönlichen Entscheidungen?

Es lässt sich nicht trennen, den meine Entscheidungen haben mich zu dem gemacht, was und wer ich bin.

Wie entscheide ich?

Ich höre auf meinen Bauch!

Wie geht das denn? Ja, ich versuche meiner Intuition, meinem „Bauchgefühl“ zu folgen. Das kann man auch trainieren. Muss man auch, wenn man dem „Bauchgefühl“ bei größeren Entscheidungen vertrauen will.

Ich steh an einer Kreuzung mit dem Auto, beide Wege sind ungefähr gleich weit. Fahr ich heute mal rechts oder links? Überlege kurz, war grad noch am Spurwechseln, hab aber dann doch den Gewohnheitsweg gewählt. Steh ewig im Stau. Oder ich habe mich doch für den anderen Weg entschieden und höre wenige Minuten später, dass auf der Gewohnheitsstrecke ein schlimmmer Unfall passiert war.

Dieser kleine Moment, der Entscheidung. Das zaghafte Hören auf das „Bauchgefühl“, diese kleine Stimme unseres Unterbewusstseins. Da ein wenig genauer hinzuhören, ein wenig Gefühl dafür zu entwickeln, wann es der eigene Wunsch und wann es die Empfehlung unseres Unterbewusstseins ist.

Das kann man üben.

Große Entscheidungen

Die Entscheidung Selbstständig zu werden, war nicht wirklich meine. Die Entscheidung Selbstständig zu bleiben, habe ich regelmäßig hinterfragt. „Ist es mir das wirklich wert, Selbstständig zu sein und zu bleiben?“ Hier habe ich die Entscheidungen an Fixpunkte aufgehängt „wenn nicht bis zum Tag X Aufträge in Höhe von reinkommen, dann muss ich aufhören“. Mittlerweile gibt es da nichts mehr zu entscheiden. Ich bin angekommen an meinem Platz als Unternehmerin und zwar mit Herz, Verstand und Haut & Haar.

Arbeite ich weiter mit diesem Kunden zusammen? Bin ich der richtige Dienstleister für diesen Kunden? Auch diesen Fragen musste ich mir immer wieder stellen. Es hat ein wenig gedauert, bis ich „schmerzhaft“ festgestellt habe, welche Kunden (Werte, Struktur, Hirarchie) zu mir passen und welche mich zu Höchstleistungen anspornen. Hier gehörte auch viel Mut dazu, einen Kunden abzulehnen, auch wenn gutes Geld lockte. Aber es muss mir Spaß machen, ich muss mich Wohl fühlen und ich muss ein Umfeld des Vertrauens und der Zusammenarbeit haben, in dem ich gut Arbeiten kann. Hier unterstützt meine Entscheidung schon, dass ich meine Zielgruppe, meine Werte, meine Wünsche und Visionen genau definiert habe und schnell und klar erkennen kann, ob der Kunde und sein Projekt zu mir passt.

Die schnellste und wohl in den letzten Jahren größte Entscheidung war eine private. Gerade erst Home-Office in Büro und Wohnung getrennt. Meine „Traumwohnung“ gefunden und dann „den“ Mann kennengelernt. Was tun? Er hatte einen ganz anderen Lebens- und Arbeitsrythmus. Zusammenziehen? Nach so kurzer Zeit? Die neue Wohnung nach einem Monat schon kündigen? Ja, das war eine schnelle Entscheidung. Aber ein ganz klares Ja, zu dieser Beziehung, zu dem Abenteuer Patchwork-WG. Und bis jetzt noch keinen Tag bereut. Aber auch hier wusste ich was ich will. Ich hatte eine Vision von Partnerschaft, die mir die Entscheidung leicht machte.

Was ich bereue…

Nicht hingehört zu haben. Nicht schnell genug hingeschaut zu haben. Meiner inneren Stimme nicht vertraut zu haben. Mein Ego vor mein Gefühl gestellt zu haben.

Was empfehle ich?

  1. Die gute klassische „Ja / Nein“ Liste, die Auflistung aller Vor- und Nachteile, das Aufschreiben allem Für und Wieder.
  2. Auf die eigene Intuition hören, diese schulen und fördern
  3. Nicht mit zuvielen Menschen über eine Entscheidung sprechen. Zuviele Köche verderben den Brei. Zuviele Ratschläge lenken den Fokus von der eigentlichen Entscheidung ab. Jeder, den man frägt bringt seine Perspektive mit. Ist diese Perspektive unabhängig? Ist diese Perspektive für mich gut?
  4. Ein Coach – auch ich – wird immer versuchen, die Lösung in einem heraus zu „kitzeln“. Übungen, Spiele, Fragen helfen einem klarer die Entscheidung zu treffen, die ich schon längst in meinem Unterbewusstsein getroffen habe.
  5. Visionen, Ziele, Strategien für Leben, Beruf, Zukunft helfen strukturierter zu planen und entscheiden.

 

 

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