Drei Fragen an Ricarda Kiel, der guten Website

Ricarda Kiel hat einen der wenigen Newsletter die ich gerne, regelmäßig und meistens sofort lese. 

Was findet man auf Deinem Blog? 3 Tags oder in 140 Zeichen.

 Die Aufforderung, seinen eigenen Worten zu trauen – auch auf einer öffentlichen Website. Mut zur Selbständigkeit in allen Formen und Phasen.

Womit hebt sich Dein Blog/deine Blogs von anderen Blogs ab?

Mein Blog ist nur in Teilen ein Blog. Eigentlich sind es [Briefe], die meine Leser per E-Mail erhalten. Das, was sich als [Blog] auf meiner Website befindet, ist eine Auswahl dieser Briefe, ergänzt durch praktischere Artikel und Anleitungen zu Themen rund um die eigene Über-Mich-Seite und wie man Newsletter aufsetzt und was man wie mit seiner Website machen sollte.

Die Briefe selber … sind eben Briefe. Ich schreibe sie dir, nicht euch. Die sind nicht planvoll und zielgerichtet. Darin verhandele ich mit dir, wie es gehen kann, sich online zu zeigen. Ich erzähle, was in mir vorgeht, wie ich die öffentliche Lesbarkeit erlebe, von der Selbständigkeit als solcher und was ich unterwegs lerne. Es geht im Kern immer darum: Wer sind wir auf unseren Websites?

Wie organisierst Du Deinen Blog-Alltag? (z.B. Redaktionsplan, Struktur, Iron-Blogger)

Ich schreibe jeden Tag. Das meiste für mich. In diesen Textmengen finden sich dann Gedankenverklumpungen, an die sich andere, losere Gedankenstränge andocken und eine Formation ergeben. Wenn ich dann einen Brief schreibe, suche ich in dem Wust nach Formationen und Mustern, die meine Leser interessieren könnten.

Dazu sammele ich alles, was zu diesem Klumpen gehört – Textstücke, Aufgeschnapptes, Erlebtes. Das durchkämme ich dann auf der Suche nach einem Wert für meine Leser. (Was keinen direkten Wert hat, wird ein Gedicht.) (Das ist natürlich ein Scherz.) Was übrigbleibt, bringe ich in eine lesbare Form. Und dann poliere ich es, wieder und wieder und wieder, bis es genau so schwingt, wie es schwingen soll. Bis der Sinn klar herausscheint aus dem Text. Und dann, neuerdings, nehme ich das Ganze auch noch als gesprochenen Text auf.

Viel mehr organisierten Blog-Alltag gibt es bei mir nicht. Denn, wie ich kürzlich schrieb: [Redaktionsplan reimt sich bei mir auf Schreibblockade].

Ricarda Kiel

Ricarda hilft seit bald zehn Jahren Selbständigen, ihren Perfektionismuswahn zu überwinden und ihre Websites schnell zu veröffentlichen. Und sie hilft ihnen, klare und sinnvolle Worte zu finden, die sie über sich und ihre Arbeit auf diese Seiten packen können.

Für Website-Anfänger hat sie [hier einen kostenlosen Mini-Website-Kurs] zusammengestellt. Und für alle, die bereits dabei sind, sich eine ehrliche und gute Web-Anwesenheit aufzubauen, sind die oben erwähnten [Briefe] gutes Gedankenfutter.

 

Bildcredits: 

Tobias Leipnitz http://www.tobias-leipnitz.de/

Markus Burke http://www.markusburke.de/

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