Profil oder Seite – oder beides?

Dann mach ich mal auch mit bei einer „Blog Parade“.  Annette Schwindt hat diese Blogparade unter dem Motto „Profil oder Seite – oder beides? (Blogparade für Einzelkämpfer)“ gestartet. Hier der Link zum Ursprung: (http://blog.schwindt-pr.com/2013/02/11/blogparade-profil-oder-seite/)

Profil oder Seite, da ist es immer schwierig eine gute Antwort zu geben.

Ich habe ja mit XING angefangen, dann irgendwann auf der Suche nach Klassenkameraden fürs Klassentreffen ein Facebook Profil angelegt und zum Pferdeverkauf bin ich zu Twitter gekommen.

Für XING habe ich sehr früh angefangen Menschen aus meinem Netzwerk Hilfestellungen zu geben und dann nach Eröffnung meines Büros auch Workshops dazu gegeben. In XING bin ich  ich die ersten Jahre sehr offen mit Kontaktanfragen umgegangen und habe erst die letzten Jahre ein wenig Interesse an mir und meinem Profil voraus gesetzt. War aber immer schon sehr öffentlich.

Twitter war für mich der Selbstversuch: Kann ich in einer Kleinstadt es schaffen, Fans zu generieren, die Deutsche, möglichst aus Bayern und dann vielleicht noch aus einem Umkreis um 100 km sind? Dazu habe ich einen Mix aus privaten, regionalen und fachlichen geposted. Das mach ich immer noch. Ob ich erfolgreich bin, mir macht es Spaß und auch in meinem Profil sieht man deutlich, das es ein Mix aus privat, regional und fachlich ist.

@horsemaid: 9.018 Tweets / 1.905 folgt / 1.754 Follower

Facebook: Hier habe ich mir schon früh gegönnt, nur mir Menschen befreundet zu sein, die ich auch persönlich kenne. Dass ich durch meine Tätigkeit als Pressewart unserer Handballabteilung und als Pferdebesitzer einfach mehr Freunde habe, ist halt so. Aber über 95% der Menschen kenne ich persönlich. Das hat auch schon öfters Befremden ausgelöst, wenn ich Kontaktanfragen freundlich aber bestimmt ablehnte, weil ich den Mensch einfach nicht kannte. Seit Juli 2010 habe ich nun eine eigene Facebook Seite www.facebook.com/visionhoch3. Die ist ganz klar auf meine fachliche Reputation ausgerichtet. Ich biete einen Mix aus Fundstücken zu Social Media, zu Artikeln von mir und Hinweisen auf Themen, die mich beschäftigen. Dazu vermarkte ich auch meine eigenen Angebote wie Workshops. Von den gut 250 Fans kommen fast alle aus Deutschland, ein sehr hoher Prozentsatz aus Bayern und hier aus dem Umkreis. Das sehe ich als Erfolg an. Ich teile oft auch für meine Freunde interessante Beiträge in meinem privaten Profil, wie z.B. Sicherheitseinstellungen, Hilfestellungen für Facebook. Ich schaue auch sehr drauf, was öffentlich und was nicht öffentlich auf meinem privaten Profil erscheint. Ganz klar war für mich auch, dass egal wie mich jemand findet, dass er immer wieder auf meine beruflichen Seiten/Profile geleitet wird. Man findet auch nur ganz wenig wirklich privates im Internet über mich. Natürlich etwas zu meinen Pferden, aber sonst wird es schon weniger.

Foresquare ist einfach ein großes Faible von mir. Find ich in Deutschland immer noch zu wenig publik. Schade, daher check ich auch echt oft ein 😉

Google+: Da bin ich zwar dabei, mit persönlichen und Firmenaccount, aber hier herrscht bei beiden ganz klar der berufliche/fachliche Fokus vor. Auch wenn ich hier nur oft Themen, die ich schon in anderen Plattformen gebracht habe noch mals wiederhole. Ist einfach nicht so meine Plattform.

LinkedIn: hier habe ich nur einen kleinen Zeh drin. Ein Profil, sehr fachlich/beruflich gehalten, nur wenig Kontakte, wenig Posts. Da hab ich mich bisher einfach zu wenig damit beschäftigt.

Pinterest: grad mal einen Account, aber noch nicht damit beschäftigt.

Meine Meinung: Lieber Privat und Beruf trennen. Ganz gehts nie, aber wenigstens sich auch ein Privatleben gönnen. Bei uns „Selbst und Ständig“ ist es ja schon schwer Privat und Beruf zu trennen, da man ja fast immer „on“ ist. Ich finde zur Online Reputation gehört auch viel Persönlichkeit und dass kann ich nicht nur über das beruflich/fachliche steuern. Da gehört auch ein wenig „menscheln“ dazu. Aber das ist ja auch der Schwerpunkt in meiner Kommunikationsberatung: wie bekomme ich meine Persönlichkeit in dieser Virtuellen Welt richtig dargestellt?

 

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5 thoughts on “Profil oder Seite – oder beides?

  1. Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag! Wird gleich verlinkt! 🙂

  2. Spannend, dass doch mehr auf Google+ aktiv sind, als ich erwartet hatte. Andererseits scheinen ja die meisten Google+ eher als Textecho für die von ihnen bevorzugten Kommunikationskanäle einzusetzen.

  3. @Annette Danke!
    @Sistlau Du kommst halt nicht an Google+ vorbei, wenn Du deine Artikel/Themen auch in Google/Suchmaschine wieder finden möchtest. aber ich kennen niemanden, der auch nur im Ansatz seine Kernheimat in google+ hat!

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